Donnerstag, 23. August 2012

Lernphilosophie

3. Eintrag; Lernphilosophie
Keiner meiner Scores lag über 40, also im dominanten Bereich. Die höchste Punktzahl habe ich im Bereich“ Nurturing“ (39P) erzielt.  Allerdings wird diese dicht gefolgt von „Developmental“ (36P) und „Apprenticeship“ (35 P). RECESSIVE fiel der Test im Bereich  „Social Reform“  aus (21 P).
Laut dem Testergebnis bevorzuge ich eine Lernphilosophie, die den Gedanken vertritt, dass emotionales Wohlbefinden notwendig ist, um Lernerfolge zu erzielen. Das Selbstbewusstsein der Lernenden muss mit dem Lernprozess gestärkt werden. Gelungenes Lernen setzt demnach eine positive Fehlerkultur voraus. Wichtig war ausserdem der Bereich „Developement“, also der Gedanke, dass Lernen immer im Kontext von bereits existierendem Wissen bzw. bereits gemachten Erfahrungen steht. Um die Lernenden zu erreichen, ist es deshalb wichtig ihre Hintergründe zu kennen, ausserdem sollte an ihre Erfahrungen angeknüpft werden.
Die Lernphilosophie „Nurturing“ stimmt durch aus mit meinen Erfahrungen als Lehrende aber auch als Lernende überein. Ich denke, dass es eine Grundlage für jedes Lernen ist, sich in einer Lernumgebung zu befinden, in der man sich frei fühlt, zu experimentieren und seine Gedanken auszudrücken ohne sich dabei vor eventuellen Fehlern zu fürchten, denn dies würden den Lerneffekt meiner Ansicht nach auf jeden Fall einschränken.
Es ist richtig, dass in einem solchen Lernklima die Basis für jede Entwicklung und Wissenserweiterung sehe. Sie stellt meiner Meinung jedoch nur eine Voraussetzung dar, die für sich alleine nicht zielführend ist. Um erfolgreiches Lernen mögliche zu machen müssen unbedingt weitere Aspekte wie eine verständliche und strukturierte Vermittlung der Inhalte, die Expertise der Lehrperson hinzukommen, sowie das Anknüpfen an bereits Gelerntem bzw. an praktischen Erfahrungen, die die Lernenden schon sammeln konnten.

1 Kommentar:

  1. emotionales Wohlbefinden, Selbstbewusstsein der Lernenden, positive Fehlerkultur kann ich mir in Deinem Fachbereich sehr gut vorstellen, das Gesundheitswesen hebt so etwas wahrscheinlich hervor. Ebenso wie Hintergründe erkennen und verstehen, etwas was wir als Dozierende gerne möchten, dass die Studierende das Verstehen.

    Ich kann mir vorstellen, dass der TPI passt :-)
    Grüsse aus Basel! Anni...!

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