Sonntag, 2. September 2012
Prüfungsvorbereitung
Den Studierenden kann nahegelegt werden, sich mögliche Prüfungsfragen zu überlegen und diese in „Testprüfungen“ zu beantworten. So können sich die Studierenden mit den Prüfungsinhalten auseinandersetzen, aber auch Prüfungsängste abbauen und ihr Zeitmanagement trainieren. Denkbar wäre auch den Studierenden exemplarische Fragestellungen vorzustellen oder sogar die Prüfungssituation im Unterricht mit einem Testexemplar bereits durchzuführen.Sinnvoll scheint mir auch, den Austausch unter den Studierenden bezüglich der Prüfungsinhalte, ihrer Lernstrategien und über mögliche Ängste anzuregen.
Obwohl das auditive Lernen nicht zu meinen Stärken gehört, kann ich mir die Anwendung von Podcasts im Unterricht vorstellen. Allerdings immer in Kombination mit anderen Methoden. Den Vorteil eines Podcast sehe ich vor allem darin, dass auditive Lerntypen so gut angesprochen werden. Einen Nachteil sehe ich darin, dass das selektive wiederholen von unverständlichen Passagen mir bei diesem Medium umständlicher erscheint, als beispielsweise bei einem Text.
Donnerstag, 23. August 2012
Lernphilosophie
3. Eintrag; Lernphilosophie
Keiner meiner Scores lag über 40, also im dominanten Bereich. Die höchste Punktzahl habe ich im Bereich“ Nurturing“ (39P) erzielt. Allerdings wird diese dicht gefolgt von „Developmental“ (36P) und „Apprenticeship“ (35 P). RECESSIVE fiel der Test im Bereich „Social Reform“ aus (21 P).
Laut dem Testergebnis bevorzuge ich eine Lernphilosophie, die den Gedanken vertritt, dass emotionales Wohlbefinden notwendig ist, um Lernerfolge zu erzielen. Das Selbstbewusstsein der Lernenden muss mit dem Lernprozess gestärkt werden. Gelungenes Lernen setzt demnach eine positive Fehlerkultur voraus. Wichtig war ausserdem der Bereich „Developement“, also der Gedanke, dass Lernen immer im Kontext von bereits existierendem Wissen bzw. bereits gemachten Erfahrungen steht. Um die Lernenden zu erreichen, ist es deshalb wichtig ihre Hintergründe zu kennen, ausserdem sollte an ihre Erfahrungen angeknüpft werden.
Die Lernphilosophie „Nurturing“ stimmt durch aus mit meinen Erfahrungen als Lehrende aber auch als Lernende überein. Ich denke, dass es eine Grundlage für jedes Lernen ist, sich in einer Lernumgebung zu befinden, in der man sich frei fühlt, zu experimentieren und seine Gedanken auszudrücken ohne sich dabei vor eventuellen Fehlern zu fürchten, denn dies würden den Lerneffekt meiner Ansicht nach auf jeden Fall einschränken.
Es ist richtig, dass in einem solchen Lernklima die Basis für jede Entwicklung und Wissenserweiterung sehe. Sie stellt meiner Meinung jedoch nur eine Voraussetzung dar, die für sich alleine nicht zielführend ist. Um erfolgreiches Lernen mögliche zu machen müssen unbedingt weitere Aspekte wie eine verständliche und strukturierte Vermittlung der Inhalte, die Expertise der Lehrperson hinzukommen, sowie das Anknüpfen an bereits Gelerntem bzw. an praktischen Erfahrungen, die die Lernenden schon sammeln konnten.
Freitag, 20. Juli 2012
Gezielte Repetition
Eintrag 2; gezielte Repetition
1. Zur Revision des Gelernten setzte ich manchmal Kontrollfragen zum Abschluss einer Lerneinheit ein, die in der Gruppe oder Einzeln bearbeitet werden können. Tatsächlich fällt die Revision des Gelernten aber wirklich etwas knapp aus.
2. Konstruktivismus: Lernen als individuelle Konstruktion der Wirklichkeit - Verknüpfung von neuem Wissen an bekannte Lerninhalte – Lernstandanalyse als Voraussetzung.
Neurobiologische Lerntheorie: Ansprechen aller Sinne im Unterricht – abwechslungsreiche Lernumgebung durch Variation der Lernmethoden – Verwendung von Sprache, Bewegung, Tätigkeit, Bildern und Modellen.
Klassische Konditionierung: Assoziatives Lernen - Belohnung als positiver Verstärker –Bestrafung /Kritik weckt negative Gefühle und wirkt sich blockierend aufs Lernen aus, sollte vermieden werden.
3. Die Lerntheorien konnte ich bereits nicht mehr vollständig abrufen. Diejenige, die ich mir merken konnte, waren mir bereits aus anderen Kontexten vertraut – d.h. ich konnte mich auf bereits Bekanntes berufen. Damit es mir möglich gewesen wäre, mich auch längerfristig an die Inhalte aller Lerntheorien zu erinnern, wäre eine Nachbereitung des Stoffes notwendig gewesen. D. h entsprechende Texte und Notizen nochmals zu lesen und in wenigen Worten die Kernaussagen zusammenzufassen. Eventuell wäre es auch hilfreich gewesen, die Theorien mit individuellen Lernerfahrungen in Verbindung zu setzen. Sollte ich das gelernte allerdings nach längerer Zeit wieder abrufen, wäre eine erneute Auseinandersetzung mit den Inhalten sicher nötig.
Mittwoch, 18. Juli 2012
Selbsteinschätzung
- Ich denke, ich kann komplexe Inhalte gut auf das Wesentliche reduzieren und diese so verständlich und klar vermitteln. Manchmal gelingt es mir auch, die eher theoretischen Inhalte mit Erfahrungen aus meinem eigenen Berufsleben zu verknüpfen oder an die individuellen Erfahrungen der Studentinnen so anzubinden, dass der Stoff weniger abstrakt und lebendiger erscheint.
- Eine Studentin stellte zu Beginn des PBL Unterrichts Sinn und Zweck der Lernmethode in Frage. Ich forderte die Studentin auf, der Gruppe Ihre Kritik differenziert darzustellen und vermittelte Ihr daraufhin, dass ich Ihre Bedenken verstehen würde und nachvollziehen könne. Anschliessend bat ich die weiteren Gruppenteilnehmerinnen sich zu dieser Position zu äussern. Ein Grossteil der Teilnehmerinnen äussert sich positiv zu PBL Methode und legte die Vorteile der Arbeitsweise dar. Die „kritische Studentin“ liess sich von der Argumentation Ihrer Mitstudentinnen überzeugen.
- Indem ich versucht habe mich in die Position der Studentin hineinzuversetzen, habe ich wohl signalisiert, dass die Studentinnen kompetente Lernende sind, die sich selbstständig mit der Art und Weise, wie Sie sich Wissen aneignen, auseinandersetzen. Dies würde ich zusammenfassend als „Förderung von Selbstkompetenz und Eigeninitiative durch aktives Zuhören“ bezeichnen.
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