Eintrag 2; gezielte Repetition
1. Zur Revision des Gelernten setzte ich manchmal Kontrollfragen zum Abschluss einer Lerneinheit ein, die in der Gruppe oder Einzeln bearbeitet werden können. Tatsächlich fällt die Revision des Gelernten aber wirklich etwas knapp aus.
2. Konstruktivismus: Lernen als individuelle Konstruktion der Wirklichkeit - Verknüpfung von neuem Wissen an bekannte Lerninhalte – Lernstandanalyse als Voraussetzung.
Neurobiologische Lerntheorie: Ansprechen aller Sinne im Unterricht – abwechslungsreiche Lernumgebung durch Variation der Lernmethoden – Verwendung von Sprache, Bewegung, Tätigkeit, Bildern und Modellen.
Klassische Konditionierung: Assoziatives Lernen - Belohnung als positiver Verstärker –Bestrafung /Kritik weckt negative Gefühle und wirkt sich blockierend aufs Lernen aus, sollte vermieden werden.
3. Die Lerntheorien konnte ich bereits nicht mehr vollständig abrufen. Diejenige, die ich mir merken konnte, waren mir bereits aus anderen Kontexten vertraut – d.h. ich konnte mich auf bereits Bekanntes berufen. Damit es mir möglich gewesen wäre, mich auch längerfristig an die Inhalte aller Lerntheorien zu erinnern, wäre eine Nachbereitung des Stoffes notwendig gewesen. D. h entsprechende Texte und Notizen nochmals zu lesen und in wenigen Worten die Kernaussagen zusammenzufassen. Eventuell wäre es auch hilfreich gewesen, die Theorien mit individuellen Lernerfahrungen in Verbindung zu setzen. Sollte ich das gelernte allerdings nach längerer Zeit wieder abrufen, wäre eine erneute Auseinandersetzung mit den Inhalten sicher nötig.