Freitag, 20. Juli 2012

Gezielte Repetition




 Eintrag 2; gezielte Repetition

1.       Zur Revision des Gelernten setzte ich manchmal Kontrollfragen zum Abschluss einer Lerneinheit ein, die in der Gruppe oder Einzeln bearbeitet werden können. Tatsächlich fällt die Revision des Gelernten aber wirklich etwas knapp aus.

2.       Konstruktivismus:  Lernen als individuelle Konstruktion der Wirklichkeit - Verknüpfung von neuem Wissen an bekannte Lerninhalte – Lernstandanalyse als Voraussetzung.
Neurobiologische Lerntheorie: Ansprechen aller Sinne im Unterricht – abwechslungsreiche Lernumgebung durch Variation der Lernmethoden – Verwendung von Sprache, Bewegung, Tätigkeit, Bildern und Modellen.
Klassische Konditionierung: Assoziatives Lernen - Belohnung als positiver Verstärker –Bestrafung /Kritik weckt negative Gefühle und wirkt sich blockierend aufs Lernen aus, sollte vermieden werden.
3.       Die Lerntheorien konnte ich bereits nicht mehr vollständig abrufen. Diejenige, die ich mir merken konnte, waren mir bereits aus anderen Kontexten vertraut – d.h. ich konnte mich auf bereits Bekanntes berufen. Damit es mir möglich gewesen wäre, mich auch längerfristig an die Inhalte aller Lerntheorien zu erinnern, wäre eine Nachbereitung des Stoffes notwendig gewesen.  D. h entsprechende Texte und Notizen nochmals zu lesen und in wenigen Worten die Kernaussagen zusammenzufassen. Eventuell wäre es auch hilfreich gewesen, die Theorien mit individuellen Lernerfahrungen in Verbindung zu setzen.  Sollte ich das gelernte allerdings nach längerer Zeit wieder abrufen, wäre eine erneute Auseinandersetzung mit den Inhalten sicher nötig.





Mittwoch, 18. Juli 2012

Selbsteinschätzung



  1. Ich denke, ich kann komplexe Inhalte gut auf das Wesentliche reduzieren und diese so verständlich und klar vermitteln. Manchmal gelingt es mir auch, die eher theoretischen Inhalte mit Erfahrungen aus meinem eigenen Berufsleben zu verknüpfen oder an die individuellen Erfahrungen der Studentinnen so anzubinden, dass der Stoff weniger abstrakt und lebendiger erscheint.

  1. Eine Studentin stellte zu Beginn des PBL Unterrichts Sinn und Zweck der Lernmethode in Frage. Ich forderte die Studentin auf, der Gruppe Ihre Kritik differenziert darzustellen und vermittelte Ihr daraufhin, dass ich Ihre Bedenken verstehen würde und nachvollziehen könne. Anschliessend bat ich die weiteren Gruppenteilnehmerinnen sich zu dieser Position zu äussern. Ein Grossteil der Teilnehmerinnen äussert sich positiv zu PBL Methode und legte die Vorteile der Arbeitsweise dar. Die „kritische Studentin“ liess sich von der Argumentation Ihrer Mitstudentinnen überzeugen.

  1. Indem ich versucht habe mich in die Position der Studentin hineinzuversetzen, habe ich wohl signalisiert, dass die Studentinnen kompetente Lernende sind, die sich selbstständig mit der Art und Weise, wie Sie sich Wissen aneignen, auseinandersetzen. Dies würde ich zusammenfassend als „Förderung von Selbstkompetenz und Eigeninitiative durch aktives Zuhören“ bezeichnen.